Vielleicht kennen Sie das Gefühl körperlich, sowie geistig, nicht mehr so fit zu sein, obendrauf zeigen sich merkwürdige ängstliche Zustände, haben ein schwaches Immunsystem und Sie schlafen schlecht. Klar, diese Probleme können viele Ursachen haben, aber haben Sie schon einmal daran gedacht Ihr Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 zu messen?

In unserer westlichen Welt sind wir durch Fleisch aus Massentierhaltungen, billigen Pflanzenölen (in der Lebensmittelindustrie), sowie einem hohem Getreidekonsum in einem ganz klaren entzündlichem Omega 6 Überschuss. Dieser Überschuss zeigt sich in den Werten 15:1 bis 25:1 zum Omega 3 Wert.  Im Vergleich besteht ein gesunder sowie entzündungsneutraler Wert (in unserer Kultur) aus drei Teilen Omega 6 und ein Teil Omega 3. Omega 6 ist nicht per se schlecht für unseren Körper, denn wir benötigen diese Fettsäuren für die Regulation des Blutdrucks, sowie für Wachstums- und Reparaturprozesse.

Was ist überhaupt Omega 3 und Omega 6?

Omega 3 Fettsäuren bestehen aus EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Beide Fettsäuren sind für den Körper essentiell, können aber nur eingeschränkt selber hergestellt werden. EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Omega 6 Fettsäuren bestehen aus Linolsäuren, Gamma Linolensäure und Arachidonsäure. Beide Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und werden auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet. Essentiell, da wir sie über die Nahrung aufnehmen müssen. Ins besonders das Verhältnis der lebensnotwendigen, spielen für unsere Gesundheit eine wichtige Rolle, da sie unter anderem Entzündungen im Körper regulieren.

Unsere Ernährung beinhaltet leider schon bei einer ausgewogenen Ernährung einen zu geringen Anteil an Omega 3 Fettsäuren, geschweige denn bei einer unausgewogenen Essgewohnheit. Gute Quellen für Omega 3 sind insbesondere fette Fische wie Hering, Makrele, Lachs und Sardinen oder Algen. Von den Pflanzenölen enthält Leinöl oder Hanföl besonders viel der Omega 3 Fettsäuren. Diese pflanzlichen Omega 3 Fettsäuren kann jedoch nur begrenzt in die essentiellen Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden. Nur Fisch- bzw. Algen öle und Fisch- bzw. Algenprodukte, sowie Nahrungsergänzungsmittel enthalten EPA und DHA.

Das Sortiment, sowie das Spektrum an Anbietern ist riesig. Jedoch ist hier darauf zu achten, dass sie das Label Friends oft the Sea, für eine nachhaltigere Fischerei und Aquakultur sowie von einer angesehenen Bio Prüfstelle z.B. eine Bio Inspecta Zertifizierung besitzen. Zudem sollten Unterschiede bezüglich der Kapsel wie Fisch-Gelatine oder Rinder-Gelatine beachtet werden. Aber auch bei der Wahl von Algen-, Fisch- oder Krill-Öl-Kapseln sollte man bedenken, dass die Krill-Öl-Kapseln vom Körper am besten aufgenommen werden und kein fischiges Aufstossen verursachen. Hierzu eine aktuelle Studie:

https://lipidworld.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12944-015-0015-4

Nach langer Recherche und akribischen Selbstversuchen bei verschiedenen Anbietern bin ich bei Krill Vida von https://www.kingnature.ch/id/60/ stehen geblieben. Nicht nur das Produkt hat mir zugesagt, sondern auch die Geschäftsphilosophie und das Erstreben alle möglichen Rohstoffe in der Schweiz zu erwirtschaften.